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Startup-Gründung (2)

Bei ausländischen Investoren beliebt

Dass deutsche Startups bei ausländischen Investoren immer beliebter werden, zeigte auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) Family Day, der am 27. Und 28. Mai 2014 in Bonn stattfand. Hier wurden im Rahmen der größten deutschen Seed-VC Veranstaltung knapp 250 Jungunternehmer und fast 400 Investoren zusammengeführt. Gerade in den Bereichen E-Commerce und IT werden deutsche Unternehmen für Investoren aus dem Ausland immer attraktiver. Dies spiegelt sich auch in der Höhe der Finanzierungssummen wider." Das Interesse an hochtechnologischen und innovativen Ideen aus Deutschland ist groß und wächst. 13 von knapp 40 Millionen Euro für Anschlussinvestitionen in unser Portfolio im Jahr 2014 stammen aus dem Ausland, größtenteils aus UK, der Schweiz und China. Doch auch aus den USA kommt zunehmend größeres Interesse, gerade im Bereich der Life Sciences", so Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds.

Gute Idee mit einfachem Namen

Das Unternehmen sollte einen eingängigen, einfach zu kommunizierenden Namen tragen. Gerade für den Onlineauftritt ist es absolut notwendig, dass ein potentieller Kunde sofort weiß, wie er den Namen schreibt. Denn in der Regel ist davon auszugehen, dass das Budget für eine weitreichende Werbekampagne fehlt, mit der man einem unbekannten Namen eine eigene Markenidentität schaffen könnte. Innerhalb Deutschlands wird der Name eines neuen Unternehmens beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt. Dieser Schutz gilt zunächst für zehn Jahre. Über einen weltweiten Antrag entscheidet bei Bedarf die Weltorganisation für geistiges Eigentum. Die Seiten des Deutschen Patent- und Markenamtes geben Auskunft darüber, ob für den Namen bereits Markenschutz beantragt wurde. Da nicht jedes Unternehmen den Markenschutz beantragt, lohnt ein Blick in das Handelsregister, um sicher zu gehen, dass der gewählte Name noch nicht vergeben ist.

Fragen für den Businessplan

Ein Businessplan sollte alle finanziellen Eventualitäten bedenken. Dazu gehören auch Fragen wie: Welcher Lebenswert besteht? Also wie viel verdiene ich mit dem Kunden bis er nicht mehr mein Kunde ist? Welche Kosten fallen für die Akquise an? Welche Ergebnisse erzielen Wettbewerbs- und Marktanalyse? Und welches Alleinstellungsmerkmale hat meine Idee? Denn hier liegt der Zeitvorteil: Ist die Idee schützbar und kann nicht einfach nachgebaut oder imitiert werden, braucht die etwaige Konkurrenz länger, um nachzuziehen. Dies trägt entsprechend zum Erfolg eines Startups bei und ist besonders attraktiv für potentielle Investoren. Diese werden oft als Business Angels bezeichnet. In der Regel stellt man sein Projekt dann in vorgefertigten Dokumenten (One Pager) vor, die man zur Prüfung einreicht.

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Redaktionell verantwortlich: mittelstanddirekt